zur konstruktiven Kommunikation mit muslimischen Eltern
Jaqueline Eddaoudi gibt in ihrer eLecture am 3. März 2016 im Rahmen der voXmi-Bundesseminare hilfreiche Hinweise und Tipps für die Gestaltung eines kooperativen Kontakts mit mehrsprachigen muslimischen Eltern. Themen des Vortrags, den man hier * nachhören kann, sind:
– Erwartungen der Eltern
– Wie finde ich Zugang zu ihnen
– Was ist in der Kommunikation mit ihnen besonders wichtig
– Wie kann ich die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus stärken
– Tipps und Tricks
*eventuell öfter probieren, wenn’s nicht auf Anhieb klappt 😉
Nachdem ich vom Landesschulrat für Steiermark zur Teilnahme am Implementierungstreffen „Sprachsensibler Fachunterricht in der Sekundarstufe“ nominiert wurde, nahm ich gemeinsam mit meiner Kollegin Mag. Monika Propst-Yüce für das BRG Keplerstraße in Graz am 15. März 2016 an dieser Veranstaltung teil, zu der rund 50 PH-Lehrende, Schulinspektor/innen und Direktor/innen aus acht Bundesländern geladen waren.
Man konnte sich dort über Materialien und Serviceleistungen des Österreichischen Sprachenkompetenzzentrums informieren, Praxiseinblicke von sprachsensiblen Lehrenden gewinnen und diskutierten, wie Schulteams und Fachdidaktiker/innen an Pädagogischen Hochschulen die Förderung der Sprache in die einzelnen Gegenstände bringen können. Wieder einmal wurde in dieser Veranstaltung deutlich, wie wichtig es ist, dass auch Schulleitungen von der Sinnhaftigkeit und Notwendigkeit eines sprachsensiblen Fachunterrichts überzeugt sein müssen, damit die Umsetzung am Schulstandort gelingen kann.
Interessant war auch der Einblick, den Heidi Scheinhardt-Stettner in ihrer Funktion als Leiterin des Projekts „Sprachsensible Schulentwicklung“ bot. Sie berichtete vor allem über ihre Erfahrungen aus der Projektarbeit in Nordrhein-Westfalen.
Besonders bereichernd war auch der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Teilnehmer/inne/n in den Pausen der Veranstaltung.
Als Schule mit vielen unterschiedlichen Sprachen und Kulturen ist es für uns wichtig, an unseren gemeinsamen Werten zu arbeiten. Wir wollen uns im Unterricht, aber auch im täglichen Leben für Gerechtigkeit, Mitgefühl, Respekt, Fairness, Offenheit, Hilfsbereitschaft, Vertrauen, Dankbarkeit, Freundschaft, Verantwortungsbewusstsein, Solidarität, Gewaltlosigkeit und Frieden einsetzten.
Unsere voXmi-Gruppe der Nachmittagsbetreuung macht diese Werte für alle im Schulhaus sichtbar!
Gestaltet von Aleksander, Samuel und Mate (voXmi-Redaktion)
Eigentlich wollten wir (Schülerinnen der 1B) nur Englischvokabeln zum Thema „Kleidung“ wiederholen, doch dann fragten wir uns:
Wie heißen „Socken“ auf Rumänisch und Albanisch? Gibt es „Jeans“ auch in anderen Sprachen? Gibt es Ähnlichkeiten? Wer kann „Schuhe“ in bengalischer Schrift aufschreiben?
Wir freuen uns schon auf unsere nächste „voXmi-Supplierstunde“!
Die erste voXmi-eLecture fand am 3. März 2016 statt: Jaqueline Eddaoudi erzählt darüber, worauf eine Lehrperson spezifisch in der Kommunikation mit muslimischen Eltern achten kann
Zur Vortragenden findet man Information über http://dieorientalischewelt.com/ Da gibt es auch Information zu ihrem neuen Buch, das für das voXmi-Jahresthema „Kooperation mit Eltern in einem mehrsprachigen schulischen Umfelt“ sehr bedeutsam ist.
Thema: 5 Schritte zur konstruktiven Kommunikation mit muslimischen Eltern
– Erwartungen der Eltern
– Wie finde ich Zugang zu ihnen
– Was ist in der Kommunikation mit ihnen besonders wichtig
– Wie kann ich die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus stärken
– Tipps und Tricks
5 Schritte zur Kooperation mit muslimischen Eltern:
Hier finden Sie den Link zu einem virtuellen Rundgang durch ein voXmi Klassenzimmer im BG/BRG Dreihackengasse.
Am Eingang werden die Besucher bereits in allen Sprachen der Klasse begrüßt, auf der Rückseite der Tür findet man dazu die passenden Verabschiedungen. Der Umgebung draußen auf der Straße wünscht die Klasse frohe Festtage – denn dieses Video aus der Klasse von Frau Prof. Elisabeth Steffen stammt noch aus der Vorweihnachtszeit.
Bei einer „Spanischen Nacht“ wurden von den Schülerinnen und Schülern der 5A und 5B im Fach Spanisch mit großer Begeisterung sogenannte „Piñatas“ gebaut. Piñatas sind bunt gestaltete Figuren, die aus Pappmaché, Karton und Krepp-Papier gefertigt werden, mit Süßigkeiten gefüllt und schlussendlich, wie beim „Topfschlagen“, zerschlagen werden und bei Festen für eine große Überraschung sorgen. Dieser Brauch erfreut sich vor allem in Mexiko und Lateinamerika großer Beliebtheit, seit kurzem auch an unserer Schule in der Geblergasse. Neben der Konstruktion dreier kegelförmiger Piñatas, deren Kegel die sieben Todsünden darstellen sollen, wurde auch eine herzförmige Piñata in den Farben der spanischen Flagge gestaltet. Nicht nur traditionell, sondern auch gastronomisch tauchten die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag in die spanischsprachige Welt ein, so stärkten sie sich beim Bau der Piñatas zwischendurch auch mit leckerer Paella, Tortilla Española, Empanadas und vielen weiteren kulinarischen Köstlichkeiten del mundo hispano! Die bunten Piñatas wurden im Schulhaus aufgehängt und werden von den Schülerinnen und Schülern zur bestandenen Matura freudig zerstört werden!

Die SpanischschülerInnen der 5A/5B der Geblergasse beteiligten sich zu Weihnachten am internationalen Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“. In Kleingruppen wurden Schuhschachteln mit Weihnachtspapier überzogen, mit Geschenken befüllt und mit persönlichen Weihnachtsgrüßen versehen. Es konnten Kartons für Buben und Mädchen in drei verschiedenen Alterskategorien mit Schulutensilien, Handschuhen, Mützen, aber auch mit Stofftieren, Spielsachen, Puppen und Süßigkeiten gepackt werden. Manche Gruppen fügten nicht nur Fotos hinzu, die bei der Entwicklung ihres Projektes entstanden waren, sondern auch selbst gestaltete Bilder mit Weihnachtsgrüßen in verschiedenen Sprachen, um den Kindern in den Zielländern (Rumänien, Republik Moldawien) noch größere Freude zu bereiten. Die mit viel Liebe gestalteten Geschenke und ihre mehrsprachigen Botschaften hatten ein gemeinsames Ziel: mit kleinen Dingen Großes zu bewirken!!
Das Experimentieren mit Wörtern geht in eine neue Runde. Dieses Mal bekamen die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe, die einzelnen Buchstaben ihrer Namen aus buntem Pappkarton auszuschneiden. Anschließend wurden wir ob deren Vielseitigkeit erstaunt: Anhand eines Computerprogramms erhielten wir Listen mit all jenen Wörtern, die aus den einzelnen Buchstaben der Namen erstellt werden können. Darunter waren nicht nur weitere Namen, sondern auch Wörter aus verschiedenen Sprachen – die Grundlage für den nächsten Arbeitsschritt. Nun wurden die einzelnen Lieblingswörter der Schüler und Schülerinnen auf eine Plattform gelegt und anschließend anhand einer Digitalkamera einzeln abfotografiert. Entstanden ist ein Buchstabensalat in Form eines Kurzfilms – zu sehen auf dem Kreativblog des GRG17:
http://www.grg17geblergasse.at/kreativ/?p=1566
Wie bereits vergangenes Schuljahr erfolgreich praktiziert, hielt voXmi auch dieses Schuljahr Einzug in den Regelunterricht. Passend zum Schwerpunkt „Europa“ erstellten die Schülerinnen und Schüler der 1C in den entsprechenden Farben bemalte Flaggen der einzelnen Länder, die gesammelt auf bunten Postern einen schönen Wandschmuck vor der eigenen Klasse ergaben. Die SchülerInnen bekamen durch die Visualisierung nicht nur einen Überblick über die verschiedenen Länder, sondern übten durch die Recherchearbeit auch den Umgang mit den für sie neuen Atlanten ein.