VORSICHT: DAS IST EIN ARTIKELENTWURF FÜR DIE TAGESPRESSE –
Viel Spaß!
Zwei Lehrer aus dem Blindeninstitut Wien lieferten bei einer Fortbildung einen handfesten Skandal. Beim Mittagessen in der Pizzaria T. kam es zwischen den Pädagogen und dem Besitzer der Pizzaria, der ursprünglich aus dem Waldviertel stammt, zu einer handfesten Auseinandersetzung.
Der Auslöser des Streites war die unterschiedliche Auffassung über die Qualität der hausgemachten Nudeln. Der Pädagoge H. G. und die Pädagogin B. H. lieferten sich mit dem Inhaber und dem Personal eine hitzige Auseinandersetzung, bei der es neben verbalen Ausfälligkeiten auch zu Handgreiflichkeiten kam. Die herbeigerufene Polizei konnte die aufgebrachten Gemüter nicht beruhigen. Erst mit der angeforderten Verstärkung gelang es den Einsatzkräften die Streitpateien zu trennen.
Die von diesem Vorfall informierte Unterrrichtsministerin Heinisch Hosek agierte promt und verbot ab sofort das Mittagessen bei Fortbildungen. Per Erlass wurde angeordnet, dass Pädagoginnen und Pädagogen in Zukunft bei Fortbildungen an Stelle des Mittagessens nur ihr eigenes Lunchpaket konsumieren dürfen.
Der Vorsitztende der Lehrergewerkschaft Paul Kimberger erhob sofort in einer Presseaussendung Protest dagegen und hat für Donnerstag eine Krisensitzung der Gewerkschaft einberufen.
Spricht die altägyptische Sprache, die in Hieroglyphen gemalt wurde, gar keiner mehr? Weiß man, wie die Hieroglyphensprache eigentlich genau gesprochen wurde?
Diese und andere Fragen stellten wir (Schülerinnen und Schüler der 2A) uns im Dezember 2013, als wir uns in einem Projekt mit dem Alten Ägypten beschäftigten. Folgendes fanden wir mit Hilfe des Internets heraus:
Im modernen Ägypten spricht und schreibt man Arabisch und nicht mehr Altägyptisch. Es gibt jedoch Kopten, das sind ca. 8 Millionen ägyptisch orthodoxe Christen, die religiöse Texte immer noch in dieser alten Schrift haben. Das ist ähnlich wie mit Latein, es gibt noch immer Texte in Latein, obwohl es keine Römer mehr gibt.
Wir sind wieder/noch dabei 🙂
BG/BRG Knittelfeld nach „kurze Sommer-Pause“ ist wieder bei voXmi-Bundesseminar dabei.
Heute sind wir mal in Salzburg.Wir werden uns mit „Digitale Kompetenzen“ beschäftigen.
Passend zum Tag der Sprachen am 26. September machten sich unsere SchülerInnen der Klassen 1E und 2C auf den Weg zum Einkaufszentrum Meiselmarkt, um ein musikalisches Zeichen zu setzen: Mehrsprachigkeit ist der HIT! Mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Musikprofessorin studierten die Kinder im Vorhinein das Lied „If you’re happy and you know it“ in verschiedenen Sprachen ein (unter anderem Türkisch, Italienisch, Französisch, Englisch, sowie Serbisch) und gestalteten passende Plakate, um die ZuhörerInnen auch optisch zu begeistern. Vor Ort bildeten wir dann mit Kindern der NMS Selzergasse eine stattliche Gruppe und verschafften uns dementsprechend Gehör!
Im Zuge dieses Projekts bedruckten Schüler/innen der 1A und 1C Stofftaschen mit Wörtern bzw. Sätzen in verschiedenen Sprachen. Die Sprache bzw. die Sprachen durften die Schüler/innen frei wählen. Eine Seite der Tasche sollte mit Sprache bedruckt werden, die zweite Seite durfte frei gestaltet werden. Schüler/innen mit anderer Erstsprache als Deutsch bedruckten ihre Tasche mit ihrer/ihren Erstsprachen oder baten Mitschüler/innen um Hilfe, um ihre Tasche noch mit zusätzlichen Sprachen zu bedrucken. Die Schüler/innen durften auch die Computer zur Recherche benutzen.
Zu Beginn wurde eine Skizze angefertigt und auf Richtigkeit bzw. Druckbarkeit überprüft. Danach wurden die Schablonen auf Karton (A4) vorgezeichnet. Mit Cuttern wurden die Buchstaben ausgeschnitten. Die Schablone wurde danach mit Klebestreifen auf der Tasche befestigt und die Farbe mit Pinseln aufgetragen. Die Schüler/innen machten sich mit großer Begeisterung sofort an die Arbeit. Viele Schüler/innen bedruckten ihre Tasche mehrsprachig, wobei sie sich gegenseitig unterstützen und sich ihr Sprachwissen gegenseitig zur Verfügung stellten. Im Zuge des Projekts entstanden aufwendige und teilweise schwer umsetzbare Schablonen auf Persisch, Arabisch, Türkisch, Französisch, Spanisch, Englisch, Kroatisch, Serbisch, Norwegisch und Tamil. Die Schüler/innen hatten großen Spaß und waren sehr stolz auf ihre Ergebnisse, die sich wirklich sehen lassen können! Zum Abschluss fand eine Modenschau mit den fertigen Taschen statt. Es war wirklich toll, mit wie viel Begeisterung, Kreativität und Interesse für Sprachen die Schüler/innen bei diesem Projekt mit dabei waren.
Diese Modenschau wurde im Rahmen der erfolgreichen voXmi Zertifizierung am 19. Mai 2014 wiederholt.
Eines der voXmi-Jahresprojekte in der Feldgasse ist die Gestaltung von Begrüßungstafeln auf A3 für den Eingangsbereich in verschiedenen Sprachen. Ziel ist es, bis Ende des Schuljahres für jede Sprache, die in der Feldgasse gesprochen wird, eine Begrüßungstafel zu gestalten.
Um das Projekt für Jugendliche interessanter zu machen, entstand die Idee, Graffitischriftzüge für die Tafeln zu verwenden. Eine 3. und eine 4. Klasse beschäftigten sich im Vorfeld in BE mit dem Thema Schriftgestaltung und Graffiti. Im Anschluss daran gestalteten Schüler/innen in 2er Teams Graffiti-Begrüßungstafeln in verschiedenen Sprachen – vorzugsweise Sprachen, die in der jeweiligen Klasse gesprochen wurden. Schüler/innen mit Deutsch als Erstsprache recherchierten im Internet nach „Willkommen“ in Sprachen ihrer Wahl oder unterstützen Schüler/innen mit anderer Erstsprache. Ein Anfang wurde bislang gemacht und die ersten 15 Begrüßungstafeln sind fertig. Geplant ist noch ein Projektvormittag außerhalb des Kunstunterrichts, um die restlichen Tafeln zu gestalten. Schüler/innen mit anderer(n) Erstsprache(n) sollten dabei ihr Expertenwissen zur Verfügung stellen und im Teamwork mit graffitibegeisterten Schüler/innen mit Deutsch als Erstsprache Begrüßungstafeln gestalten. Jedes Team sollte möglichst aus einem(r) Sprachexperten/in und einem(r) Graffitiexperten(in) bestehen.
Die Begrüßungstafeln dienen nicht nur der Wertschätzung aller Sprachen, die an der Schule gesprochen werden, sondern sollen auch die Schule beleben und optisch verschönern.
Interkulturelles Lernen in der 2a, BRG Kepler Graz
Dieses Jahr: Konfessionen – Religionen
Unter dem Motto: „Grenzen – Differenzen – und trotzdem gemeinsam“ soll in der Klasse 2a interkulturelles Lernen stattfinden.
Welche Muttersprache wir sprechen, welcher Religionsgemeinschaft wir angehören und ob wir ein Mädchen oder ein Junge sind, all das trägt etwas zu unserer Identität bei und unterscheidet uns von anderen. Nicht immer ist es leicht, mit diesen Unterschieden in einer konstruktiven Weise umzugehen, oft haben wir schon fertige Bilder davon, was das ist, das „Andere“. Solch stereotype Vorstellungen erleichtern uns zwar manchmal das Leben und als „first best guess“ bieten sie uns eine erste Orientierung in der Welt, aber sie können auch zu hartnäckigen Vorurteilen werden, die uns einen offenen Blick verstellen und uns das Miteinander schwer machen.
Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, ist, mehr über den andern zu erfahren.
Bei der Lektüre des „Parzifal“ ist die Frage über den Wert der verschiedenen Religionen in der 2a aufgetaucht. So haben wir beschlossen, die Vielfalt der Konfessionen und Religionen, die es in der Klasse gibt, etwas näher zu erforschen.
In einem ersten Teil des Projektes haben Prof. Asinger und Prof. Kant den Kindern Materialien zu den christlichen Konfessionen in mehreren Stationen zur Verfügung gestellt. Bei diesem Stationen-Lernen konnten sich die Schülerinnen und Schüler über die unterschiedlichen christlichen Konfessionen informieren. Im zweiten Teil des Projektes haben wir die Schule verlassen und christliche, jüdische und muslimische Orte des Gebets aufgesucht. Unter der fachkundigen Leitung von Frau Mag. Asinger besichtigten wir den Grazer Dom, warfen einen Blick in die Stadtpfarrkirche und besuchten die evangelische Heilandskirche. Dabei konnten die SchülerInnen einiges über Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Kirchenbau, in der Gestaltung des Raumes sowie den Ritualen, die beim Betreten oder bei der Feier gelten, erfahren.
Für viele war der Besuch der Grazer Synagoge und der Moschee in Puntigam sehr interessant, weil sie das erste Mal diese Gebetshäuser betreten haben. Und auch wenn die Moschee viel Vorstellungskraft erforderte, weil sie erst im Bau begriffen ist, so konnten die Kinder doch auch im momentan provisorischen Gebetsraum in einem großen Container einen erster Eindruck von einer muslimischen Gebetsstätte gewinnen und hat die muslimische Religionslehrerin, Frau Softic, viele Fragen beantwortet.
Wusstet ihr etwa, dass es in Österreich lange verboten war, die evangelischen Gebetshäuser von außen wie Kirchen aussehen zu lassen? Die Grazer Heilandskirche bekam erst beim Umbau 1853 ihre heutige Gestalt mit einem Turm und hohen Kirchenfenstern. Auch die Moschee wird ein stilles Minarett haben.
Die Schülerinnen und Schüler der 2a haben auf jeden Fall einiges gelernt. Neben Sachwissen kennen sie jetzt Kirchen, die Synagoge und eine Moschee in Graz; und was man schon einmal besucht hat und was bekannt ist, wird ein Teil unserer „Normalität“ und ist weniger Gegenstand mehr oder weniger stereotyper Vorstellungen.
Wie groß euer Wissen über die drei großen monotheistischen Religionen ist, könnt ihr in dem von der 2a zusammengestellten Quiz überprüfen!
Mag. Monika Propst-Yüce MA (Deutsch, voXmi)
in Zusammenarbeit mit Mag. Assinger, Mag. Kant, A. Softic (Religion) und Mag. Silberholz (Informatik)
Quiz (Millionenshow_BRG_Kepler)
Am BRG Kepler in Graz hat sich im Sommersemester eine Gruppe von SchülerInnen der 7. Klassen entschlossen, ein voXmi-Projekt zu machen. Vor die Wahl mehrerer Themen gestellt entschieden sich die SchülerInnen für „Mehrsprachigkeit“. Der Grund für die Themenwahl lag auch an der Zusammensetzung der Gruppe, in der einige TeilnehmerInnen mehrsprachig sind, das heißt, dass über die Fremdsprachen, die alle gemeinsam in der Schule lernen, noch so „exotische“ Sprachen wie Albanisch oder Armenisch, Mazedonisch und Chinesisch vorhanden sind und Deutsch nicht immer die Erstsprache ist. Und natürlich gab es da noch Steirisch und oberösterreichisches Deutsch als Erstsprachen.
So sollte erst mal die Sprachenlandschaft innerhalb der Gruppe erforscht werden.
Dazu gab es als Einstieg Texte aus dem sehr lesenswerten Buch „Mitten durch meine Zunge. Erfahrungen mit Sprache von Augustinus bis Zaimoğlu“, das von Brigitta und Thomas Busch 2008 herausgegeben wurde und in dem unterschiedlichste Autoren unterschiedlichste Erfahrungen mit Mehrsprachigkeit reflektieren. Ist Mehrsprachigkeit nicht eher die Normalität, fragt sich da Kenka Lekovich in „I speak Gulasch“ etwa, oder was hat Sprache mit Zugehörigkeit und Ausgeschlossen-Sein zu tun? Vom Glück, sich in einer neuen Sprache freier ausdrücken zu können wird erzählt (Radek Knapp: Kurze Geschichte meiner Sprache) wie auch von der bitteren Erfahrung, im Exil (sprachlich) auf immer ein Fremder zu sein.
Außerdem war die Frage aufgetaucht, wie wir denn Sprachen lernen, die mit Hilfe einer Zusammenfassung eines Textes von Ingrid Gogolin beantwortet wurde.
Alles zusammen ein guter Ausgangspunkt, um sich mit der eigenen Mehrsprachigkeit auseinanderzusetzen und nachzusehen, welche Sprachen uns wann, in welchen Situationen und mit welchen Gesprächspartnern zur Verfügung stehen. Auch dass diese Sprachen in unserer Gesellschaft nicht alle gleich viel wert sind, ist in den Diskussionen zum Ausdruck gekommen.
Hier einige Beispiele von Sprachenportraits, die die SchülerInnen angefertigt haben. Freundlicherweise haben sie einige mit ihren „Erklärungen“ zur Verfügung gestellt.
Zur Zeit wird eifrig an der Planung und Durchführung einer Radiosendung gearbeitet.
Mag. Monika Propst-Yüce MA
Deutsch, meine Sprache. Weil ich mich mit ihr am besten ausdrücken kann, ist sie in meinem Gesicht und tritt der Welt entgegen. Außerdem ist sie in meinen Beinen und gibt mir Halt, ist die Grundierung.
In meinen Händen die Sprachen, die ich mir erarbeitet habe: Französisch und Spanisch in der einen. Die beiden Sprachen, in denen ich sehr unsicher bin. Daher finden sie auch in meinem Kopf eher nur einen kleineren Platz weiter hinten.
Die andere Hand gehört Englisch. Da ich Englisch jetzt schon seit einem längeren Zeitraum lerne, fühl ich mich in dieser Sprache viel sicherer, deshalb bekommt sie auch einen größeren Platz in meinem Kopf. Im Laufe der Zeit ist mir diese Sprache sehr ans Herz gewachsen, aber Spanisch hat den Ehrenplatz ergattert. Da es sich bei dieser Sprache um meine Muttersprache handelt, war sie mir schon immer das größte Anliegen.
Carmen S.
Ich habe Deutsch sehr groß in meinem Kopf dargestellt, weil jeder Gedanke, der durch meinen Kopf geht, “Deutsch“ ist. Es bildet sozusagen mein Gehirn.
English ist ebenfalls ein großer Teil in meinem Kopf, weil ich diese Sprache sehr gerne perfekt beherrschen würde und ich diese Sprache sehr mag.
Französisch bildet leider nur einen kleinen Teil, da ich diese Sprache nicht so gut beherrsche.
Die Sprache Albanisch habe ich in der Nähe meines Herzens und in meinen Armen dargestellt, weil es die Muttersprache von mir ist und ich sie immer im Herzen trage. Die Darstellung in meinen Armen soll den Menschen näher bringen, dass ich, wenn ich mich in dieser Sprache unterhalte, sehr oft mit meinen Händen gestikuliere.
Anton N.
Mein Sprachenportrait:
Den größten Teil meines Körpers, und auch den zentralen Teil, an meinem Herzen, füllt die Sprache Deutsch aus. Das ist die Sprache, in der ich großteils lebe und mit der ich aufgewachsen bin.
In meinem Hals vermischt es sich mit Steirisch und was aus meinem Mund kommt, ist dann öfters auch steirischer Dialekt.
Mein Kopf beherbergt die Sprache Englisch, das ist für mich die Sprache des Denkens, bei der ich noch öfters überlegen muss, die mir aber auch schon fast ins Blut übergegangen ist. Sie setzt sich zusammen mit Deutsch in der rechten Hand fort. Das symbolisiert für mich die Wichtigkeit der Sprachen für Arbeit, und alles, wo man im Leben fest zupacken muss.
In der linken Hand sitzt das Spanisch. Das hat jedoch einen anderen Grund; es ist eine Sprache, die ich leider noch nicht so gut beherrsche, wie ich gerne wollte. Sie ist für mich in der linken Hand, da man in Pfadfinderkreisen sagt, diese komme von Herzen. Spanisch ist mir eine sehr wichtige und wie ich finde auch eine sehr schöne Sprache.
In der Schule lerne ich gerade Französisch. Eine Sprache, die ich noch nicht sehr gut kann. Sie befindet sich deshalb in meinem Fuß, weit weg von meiner Körpermitte und abgeschnitten von meinem Kopf, da ich mir im Moment eher weniger vorstellen kann, dass es das Französisch je bis zu meinem Mund schafft.
In meinem anderen Fuß befindet sich mein oberösterreichischer Teil. Er hat sich leider auch schon ziemlich vom deutschen Teil verdrängen lassen, und ich habe leider immer weniger Bezug dazu, je seltener ich meine Großeltern, die schon immer in Oberösterreich gelebt haben, sehe. Aber irgendwo spüre ich eben, dass er immer noch da ist.
Greta B.
Deutsch: im Mundbereich, weil ich diese Sprache am meisten spreche
Spanisch & Französisch: ganz hinten im Kopf, da ich diese Sprachen nicht gut beherrsche
Englisch: im Kopf und auch im Mundbereich, weil ich die englische Sprache sehr gerne auch selber spreche
Albanisch: Im Herzen und in den Armen, da, wenn ich Albanisch rede, meine Hände sehr viele Bewegungen ausführen
Amanda N.
Für mich ist Kurdisch die wichtigste Sprache, denn Kurdisch wird bei mir zu Hause am häufigsten gesprochen. Aber ich kann Deutsch viel besser reden und schreiben.
Türkisch wird bei mir zu Hause sehr wenig gesprochen, aber ich unterhalte mich mit meinen Freunden in Türkisch.
Englisch spreche ich nur in der Schule, wie Spanisch, das ich jedoch noch nicht beherrsche.
Mehmet E.
Am 7. Mai stellte sich die NMSi Sechshaus der Herausforderung der voXmi Zertifizierung und eLSA Rezertifizierung. voXmi, eLSA und KidZ sind bei uns im Schulalltag verankert und nicht von einander zu trennen.
Die Kommission studierte zunächst unsere Mappe, in der neben den Strategiepapieren auch viele Beispiele für Aktivitäten und Nachweise für Aus.- und Weiterbildung gesammelt waren.
Dann durften unsere Schülerinnen und Schüler präsentieren, was bei uns im Schulalltag so alles umgesetzt wird.
Die Englischgruppe der vierten Klasse arbeitete mit Tablets, Handys und Laptop in einem Webconference Room. Eine Studierende der PH Wien hielt auf diese Weise eine Unterrichtseinheit zum Thema New Zealand.
Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Erstsprachen stellten ihre Sprache vor. Anni präsentierte uns zweisprachig (Deutsch und Spanisch) ihre Heimat.
Teilnehmer/innen des Comeniusprojekts „Building Bridges- Creating Networks“ entführten uns in ein virtuelles Museum und präsentierten uns Videos und Fotostorys in unterschiedlichen Sprachen.
Kinder aus zweiten Klassen zeigten uns, wie sie sich Englisch mit Hilfe von Onlineübungen aneignen.
Demokratie online „Eugens Welt“ erlebten wir in der 3a. Dieses Onlinespiel vermittelt nicht nur Inhalte sondern auch Werte.
Schon ganz aufgeregt wurden Besucher/innen von den Kindern aus den ersten Klassen erwartet, die ein Fantasietier in Englisch und einer zweiten Sprache beschrieben hatten, danach per Mail an Mitschüler / innen verchickten und dann anhand der Vorgaben anderer Schüler/innen die entsprechenden Zeichnungen in Paint anfertigten.
Selbst der Ausfall des Internets auf dem Whiteboard konnte die Deutschkursgruppe nicht aus der Ruhe bringen. Stolz präsentierten die Kinder ihrer bereits erworbenen Deutschkenntnisse eben mit Laptop und Beamer.
Die Kommission erfuhr auch, wie Strichmännchen laufen lernen, welche Arbeiten im Laufe vieler voXmi Stunden bereits angefertigt wurden, und bewunderte zahlreiche Zeichnungen, Plakate und mehrsprachige Beschriftungen.
3 Schüler/innen erklärten Wissenswertes zum Thema ECDL und Unternehmerführerschein ebenso wie den Umgang mit QR Codes und den Einsatz des PCs im Bereich Berufsorientierung.
Auf unserer Homepage findet sich natürlich ein Eintrag zu dieser tollen Veranstaltung. Und viele Fotos kann man ebenfalls bewundern.
Wir sind Europa!
Europa: ein wunderschöner Kontinent mit einer faszinierenden Geschichte, interessanten Menschen, vielen verschiedenen Sprachen und unterschiedlichen Kulturen. Auch an der Blindenschule Wien (BBI) treffen Kinder unterschiedlicher Kulturen und Sprachen aus Europa aufeinander. In Zeiten der europäischen Integration ist eine Auseinandersetzung mit den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der vielfältigen Kulturen und Sprachen sehr wichtig.
Im Rahmen des voXmi-Unterrichts haben sich 5 Schülerinnen und Schüler der 8. ASO mit dem Begriff „Europa“ beschäftigt. Hören Sie nun einen Audiobeitrag zum Thema „Wir sind Europa“.
Beatrix Himmer, Judith Kowal