Im Rahmen ihrer Fachdidaktikausbildung am Institut für Romanistik wurden Studierende auf voXmi aufmerksam und wollten mehr wissen, um unser Projekt in der Folge im Rahmen einer Fachdidaktik-Veranstaltung vorstellen zu können. Aus diesem Grund wurden die Studentinnen eingeladen und über das Projekt ganz allgemein sowie auch über die Projektaktivitäten an unserer Schule im Speziellen ausführlich informiert. Das Interesse war groß und die Fragen vielfältig.
Für die am Projekt beteiligten Lehrkräfte war es sehr erfreulich, dass sich auch bereits Studierende für das Projekt interessieren. Noch mehr würden wir uns natürlich freuen, wenn die Studierenden auch aktiv in Projektaktivitäten eingebunden werden könnten. Eine entsprechende Einladung an die Studierenden wurde auf jeden Fall ausgesprochen!
Um zu Beginn des Schuljahres einander kennen zu lernen und die Sprachenvielfalt in den 1. Klassen sichtbar zu machen, haben die SchülerInnen zunächst über ihre sprachlichen Ressourcen reflektiert. Dabei haben sie auf einem leeren Körperumriss kreativ und anschaulich ihre Erst-, Zweit- und Fremdsprachen eingezeichnet. Interessant war dabei für uns zu beobachten, dass die Stelle, an der die Sprache eingetragen wurde, für viele Symbolcharakter hatte: So wurde beispielsweise die Erstsprache Kroatisch ins Herz gerückt, während Deutsch eher in den Händen eingetragen wurde, weil es sozusagen das tägliche Handwerkzeug für die SchülerInnen ist.
Schon dabei wurde ersichtlich, welches enorme sprachliche Potenzial viele SchülerInnen mitbringen.
Im Rahmen unserer voXmi-Fortbildungsveranstaltung im Herbst nutzten wir die Möglichkeit die aktuelle Ausstellung „Sprachenlandschaft Graz – Eine Stadt spricht 150 Sprachen“ im Stadtmuseum Graz zu besuchen, die von der Akademie Graz, treffpunkt sprachen der Karl-Franzens-Universität Graz und [spi:k] konzipiert wurde.
Seit Beginn dieses Schuljahres bin ich als Vertreter des Landesschulrates für Steiermark offizieller Mitarbeiter im Regionalen Fachdidaktikzentrum für Informatik in der Steiermark. Meine in diesem Rahmen definierten Aufgaben sind dabei einerseits E-Learning und die Informatik in der Sekundarstufe I (mit dem aktuellen Arbeitsschwerpunkt auf den digitalen Kompetenzen) und anderseits auch voXmi, wobei ich dort naturgemäß mit den E-Learning-Komponenten des Projekts an die Interessen des Fachdidaktikzentrums anzudocken versuche. Sowohl IT und E-Learning als auch gelebte Mehrsprachigkeit und interkulturelles Lernen „unter einen Hut zu bringen“, ist eine spannende Herausforderung, die ich dabei gerne annehme.
Im Rahmen der Wiederholung des Stoffes der ersten Klasse, sollten die die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klassen noch einmal üben, wie man Ordner und Unterordner anlegt . Zu diesem Zweck erhielten die Kinder diesmal den Auftrag einen Hauptordner anzulegen mit dem Namen „Welt“. In diesem sollten sie als Unterordner alle Kontinente erstellen. Daraufhin wurden sie gebeten in den jeweils richtigen Unterordnern weitere Ordner anzulegen mit den Namen aller Länder, in denen sie selbst schon gewesen sind oder in denen Verwandte oder Bekannte von ihnen wohnen. Als eine Spezialaufgabe für alle besonders Interessierten gab es den Auftrag eine Ebene tiefer auch die Namen der Städte bzw. Orte einzutragen, in denen sie schon waren oder in denen ihre Verwandten leben.
Das neue Schuljahr beginnt und wir beginnen es gleich auch mit einem Projekt, das ebenso gut zu eLSA-advanced wie auch zum Projekt voXmi passt: Schüler/innen der 7. Klassen erstellen Lernmaterialien für die Schüler/innen der 3. Klasse für das Fach Französisch. Und das Projekt hat es wirklich in sich: Alle sind – ausgeruht von den Ferien – hoch motiviert bei der Sache. Es wird in kleinen Teams gearbeitet, die anhand des neuen Schulbuchs Vokabellisten erstellen, die für unsere Vokabellerntools verwendet werden sollen, die wir bereits mit sehr viel Erfolg und seit vielen Jahren im Lateinunterricht einsetzen. Der nächste Schritt …
Oberflächlich betrachtet mag man sich mit Recht fragen, was denn der RoboCup mit voXmi zu tun hat. Schaut man jedoch genauer hin, wird man feststellen, dass erfolgreiche RoboCup-Teilnehmer/innen die Chance bekommen nicht nur in Österreich ihr Können und ihre Fertigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch im Ausland. Und dass dabei nicht nur Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch intensives Teamwork zwischen verscheidensten nationen und somit auch interkulturelles Lernen und Arbeiten eine wichtige Rolle spielen, haben die Schüler/innen in den letzten Jahren erfahren, in denen Reisen nach Deutschland, Singapur und zuletzt auch nach Istanbul am Programm standen.
Viele Wochen lang beschäftigt sich eine voXmi Gruppe der KMSI Sechshaus mit dem Thema Märchen.
Gemeinsam einigte man sich auf eine moderne Version von „Der Wolf und die 7 Geißlein“. Dann wurde am Text in mehreren Sprachen gefeilt.
Immer wieder gab es Terminprobleme – endlich in der vorletzten Schulwoche sollte gedreht werden. Die Dreharbeiten wurden auf drei Drehtage verteilt, weil Kollegin Peschek nur in ihrer unterrichtsfreien Zeit filmte. Prompt wird eine Hauptdarstellerin (Mutter) krank und muss in der Folge durch eine „Tante“ ersetzt werden. Die Sprecherin arbeitet toll ihren Text um – trotz allem wird die Zeit viel zu kurz.
An einem solchen Film könnte/müsste man wochenlang arbeiten- wohl gemerkt – nur zum Drehen.
Wir hoffen, das Ergebnis gefällt euch trotzdem.
Ihr könnt euch das Video auf Youtube anschauen.
Im Zuge des Projektes „Begegnen“ nahmen die voXmi Schüler und Schülerinnen der 1. Klasse (5.Schulstufe) an der Gestaltung des Platzes vor dem Haupteingang unserer Schule teil. Dabei wurde jeder der dort stehenden Boller in den Nationalfarben eines Landes von den Kindern gestaltet. Das Transformatorhäuschen gestaltete ein Künstler, der von der Energiewirtschaft Graz gesponsert wurde. Die Schüler und Schülerinnen arbeiteten 3 Tage an diesem Projekt. Krönender Abschluß war die Einweihung dieses „Platzes der Begegnung“ durch Politiker und Sponsoren. Die Dankesrede hielt eine Schülerin auf Deutsch und in ihrer Erstsprache.
Im Zuge des voXmi Projektes an der NMS St. Andrä führten die Schüler und Schülerinnen der 2. Klassen eine Internetrecherche über ihre Herkunftsländer (z.B. Türkei, Dom. Republik, Ägypten, Russland/Tschetschenien,..) bzw. die ihrer Eltern durch. Die Jugendlichen sollten dabei Informationen über Land und Leute, Geografie, Geschichte oder Lebensalltag sammeln. Danach erfolgte der „Höhepunkt“: Eine Präsentation ihrer erhobenen Daten vor laufender Videokamera. Diese Darbietung erfolgte sowohl in Deutsch, als auch – wenn möglich – in der Erstsprache der
SchülerInnen. Großes Interesse erweckte vor allem der „Klang“ einer fremden, ungewohnten Sprache beim Zuhören und natürlich der Umgang mit dem Medium „Film/Kamera“. Auch die Internetrecherchen bereiteten viel Spaß! Besonderen Dank an meinen Kollegen Hr. G. Friedrich, der mich bei diesem Projekt unterstützte!